Wichtig:
Endlich ist der Berliner Weg in die Tarifgleichheit für die Angestellten des öffentlichen Dienstes zu den anderen Bundesländern geklärt und paraphiert. Ab dem 01.11.2010 tritt der Angleichungs-TV Land Berlin in Kraft. Lesen Sie selbst die Kurzfassung in der Mitgliederinfo des dbb. Weitere Informationen finden sie unter http://www.dbb-berlin.de/default.htm. Wichtiger Hinweis: Für Lehrkräfte an den Berliner Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Berlin gelten uneingeschränkt NUR die Gehaltstabellen dieses Tarifvertrages. Dies wurde aktuell von der RegionalKODA Nordost beschlossen.
Bericht von der Festveranstaltung am 13.11.2010 anlässlich des Zusammenschlusses der KEG Berlin West mit der KEG Berlin Ost vor 20 Jahren

Infolge des Mauerfalls 1989 und Besuchen von KEG´lern aus Berlin-West gründete sich im März 1990 die KEG Berlin-Ost. Die sehr schnelllebige Zeit hatte uns Berliner aus Ost und West hoffen lassen, dass sich die beiden getrennten deutschen Staaten und vor allem unsere Stadt Berlin bald wiedervereinigen würden. Deshalb hatte es der Ostberliner KEG-Vorstand unterlassen, die KEG beim Amtsgericht Ostberlin als eigenen e.V. anzumelden. Beide Berliner KEG-Vorstände wollten sich so schnell wie möglich zu einem KEG Landesverband zusammenschließen. Den Termin für den Zusammenschluss beider Verbände legten wir auf den 29. September 1990. Der Beitrittstermin der DDR zur BR Deutschland stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und so war es für alle Beteiligten eine besondere Freude, dass sich die KEG aus Berlin-Ost und Berlin-West bereits einige Tage vor dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik zusammen geschlossen haben. Wir Berliner waren uns damals auch sicher, dass sich Berlin und das Land Brandenburg zu einem gemeinsamen Land Berlin-Brandenburg zusammen schließen würden. Unsere Überzeugung und Hoffnung haben wir im Namen zum Ausdruck bringen wollen und so nannten wir unseren Landesverband KEG Berlin/Brandenburg. Inzwischen können wir nur hoffen, dass wir es noch erleben, wenn aus Berlin und Brandenburg doch noch ein Land wird. Nun sind 20 Jahre seit dem Zusammenschluss vergangen und wir haben uns in Erinnerung an dieses freudige Ereignis am Samstag, den 13.11.2010 zu einer Festveranstaltung zusammengefunden. Zum Beginn des Festtages feierten wir einen Dankgottesdienst mit unserem Berliner Weihbischof em. Wolfgang Weider in der Kirche auf den Gelände des Katholischen Schulzentrums Edith Stein. Er hatte auch damals vor 20 Jahren mit uns den Festgottesdienst gefeiert. Anschließend versammelten sich die gut 60 Teilnehmer in der Bibliothek des Schulzentrums zum Festakt. Nach einer musikalischen Einstimmung begrüßte der Landesvorsitzende Jürgen Manderla die Mitglieder und Gäste. Nach einigen Grußworten konnten wir einen spannenden Festvortrag vom ehem. ZDF-Korresponenten Joachim Jauer zum Thema: „20 Jahre Deutsche Einheit - Versuch einer Bilanz“ hören. Bevor wir in die schöne Aula des Schulzentrums zum Empfang und Festessen gingen, konnten wir Manfred Mahlstedt zum Ehrenvorsitzenden unseres Landesverbandes ernennen. Der Festtag wurde mit einem guten Essen und vielen Gesprächen beendet.
Allen, die zum Festtag unseres Landesverbandes gekommen waren wird dieser Tag in sehr guter Erinnerung bleiben.

Dankgottesdienst

Landesvorsitzender Manderla bei seiner Begrüßungsrede

Joachim Jauer signiert nach seinem Festvortrag
Buchtipp: Jauer, Joachim "Urbi et Gorbi - Christen als Wegbereiter der Wende -" Verlag Herder 2. Aufl. 2009 (ISBN 978-3-451-32253-2)

Festessen
Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Handreichung zur Prävention von sexualisierter Gewalt in katholischen Schulen, Internaten und Kindertageseinrichtungen veröffentlicht.

Download unter folgendem LINK: http://www.praevention-bildung.dbk.de/grundlagen-praevention/handreichung/
KEG: Mehr Geld für frühkindliche Bildung notwendig
Die Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) fordert die brandenburgische rot-rote Landesregierung auf, das geplante brandenburgische Schüler-Bafög noch einmal auf den Prüfstand zu stellen.
Es erscheine zweifelhaft, ob das so genannte Schüler-Bafög geeignet ist, mehr Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 aus einkommensschwachen Familien auf das Abitur vorzubereiten. Es sei nicht gewährleistet, dass die monatlichen Zuschüsse tatsächlich für Lernmittel und zusätzlichen Bildungsangebote eingesetzt werden, erklärte die KEG am 22. November 2010.
Da das deutsche Bildungssystem sich in einem tief greifenden Veränderungsprozess in Richtung „Bildungsrepublik“ befindet, müsse alles daran gesetzt werden, jedem Kind die Teilhabe an der frühkindlichen Bildung zu ermöglichen. „Denn insbesondere die Förderung der sozialen und sprachlichen Kompetenzen bilden die Voraussetzung für einen geglückten Entwicklungsprozess und die erfolgreiche Teilnahme an den nachfolgenden Bildungsstufen“, so der KEG-Bundesbeauftragte Manfred Mahlstedt. Um allen Kindern optimale Bildungschancen zu bieten, müssten die Rahmenbedingungen im frühkindlichen, vorschulischen und schulischen Bereich und in die personelle Verbesserung in Kitas und Schulen verbessert werden. „Von daher sieht die KEG das Schüler-Bafög als Fehlinvestition: In der 11. Jahrgangsstufe ist der entscheidende bildungspolitische Zug abgefahren“, so Mahlstedt
Presseerklärung: ERSTE OPFER IM SCHULSTRUKTURKRIEG IN DER HAUPTSTADT
Das Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg stellt nach eigenen Recherchen fest, dass in Berlin in Bezug auf die Anwahl einer weiterführenden Schule eine Abstimmung mit den Füßen erfolgt. Die intensive Diskussion der letzten Monate hat die Eltern für das Thema stark sensibilisiert und dafür gesorgt, dass sie sich bewusst für eine weiterführende Schule für ihre Kinder entscheiden. Dabei geraten jetzt auch ehemals immer gut angewählte Schulen unter die Räder. Folgende Trends sind zu erkennen:
Es erfolgt offensichtlich eine Fluchtbewegung aus den Innenstadtschulen zu den nach Meinung der Eltern besseren Schulen in den Außenbezirken.
Bei den Gemeinschaftsschulen brechen die Anmeldezahlen im 2. bzw. 3. Jahr des Bestehens teilweise ein.
Zu Sekundarschulen fusionierte Schulen, bei denen eine ehemalige Hauptschule dabei ist, werden so gut wie nicht angewählt.
Auch ehemalige Gesamtschulen kämpfen mit sinkenden Anmeldezahlen.
Dies beweist, dass die Berliner Schulstrukturreform von den Eltern nicht wie erhofft angenommen wird.
Katholische Erziehergemeinschaft Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg
Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg e. V.
Verband Brandenburgischer Oberschullehrer
Verband Deutscher Realschullehrer, Landesverband Berlin
Bund Freiheit der Wissenschaft
10. März 2010
Presseerklärung zur Gründung des Aktionsbündnisses gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg
- für Leistung, Werte und Qualität -
Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg e. V. (PhV B/B)
Verband Brandenburgischer Oberschullehrer (VBO)
Verband Deutscher Realschullehrer, Landesverband Berlin (VDR)
Katholische Erziehergemeinschaft (KEG)
Bund Freiheit der Wissenschaft (BFW)
Am 8. Januar 2010 hat sich das Aktionsbündnis gegliedertes Schulwesen Berlin/Brandenburg – für Leistung, Werte und Qualität – gegründet. Wir verstehen uns als Träger einer Bürgerbewegung im Kampf gegen die von den Linken propagierte Einheitsschule, für die die Einführung der Sekundarschule nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Einheitsschule sein soll. Wir sind, begründet auf dem Elternwillen, für schulische Vielfalt, die niemandem vorschreibt, welche Schulform zu wählen ist. Unsere konkreten Zielvorstellungen und Begründungen entnehmen Sie bitte dem anliegenden Flugblatt (PDF).
8. Januar 2010

(Bild von der Pressekonferenz am 08.01.2010)
Handwerker in den Erzieherberuf? - Berliner Bildungssenator plant Kurse für Quereinsteiger; die KEG warnt!
Not macht erfinderisch. Dieses Sprichwort scheint auf die neueste Absicht von Bildungssenator Zöllner zu passen. Er will dem Erziehermangel in Berlin entgegenwirken, indem er Handwerkern das pädagogische Berufsfeld Erzieher/in eröffnet. Die Idee ist nicht neu. In den 80er Jahren herrschte ebenfalls hier in Berlin ein gravierender Erziehermangel, und so bildete man im Schnellverfahren interessierte Menschen aus und setzte diese dann „in der Tätigkeit von Erzieherinnen und Erziehern“ ein. Im Gegensatz zur damaligen Situation tritt aber der eklatante Fachkräftemangel der heutigen Zeit nicht unvorbereitet auf. Schon lange machen Verbände und Gewerkschaften auf diesen Mangel aufmerksam. Bessere Rahmenbedingungen, mehr pädagogisches Personal und ausreichend gut qualifiziertes Fachpersonal sind dabei die zentralen Forderungen, für die auch die KEG immer eingetreten ist und weiter eintritt. Zu lange wurde gewartet und jetzt – Anbetracht des wachsenden Drucks und der damit verbundenen politischen Entscheidung, die Betreuungsqualität verbessern zu müssen – wird der Fachkräftemangel auch in Berlin dem Senator zum Problem. Die KEG begrüßt ausdrücklich, dass sich der Bildungssenator nun endlich um mehr Personal in den Kindertagesstätten und Schulen kümmern möchte. Zweifel sind aber anzumelden, was die Qualifizierung sogenannter „berufsfremder Quereinsteiger“ betrifft. Diese in einem 1000-stündigen Kursverfahren zu Erziehern zu machen ist nach Meinung der KEG nicht hinnehmbar. Zu groß sind die Anforderungen, die an diesen wichtigen Beruf zu stellen sind. Die Erzieherausbildung dauert mehrere Jahre, besteht aus einer engen Verzahnung zwischen Theorie und Praxis und endet mit einer staatlichen Anerkennung. 1000 Stunden Unterricht in pädagogischen und psychologischen Fächern, mit einer „Nichtschülerprüfung“ endend, können niemals dieses Niveau erreichen und dürfen es auch gar nicht. Gleichwohl ist es aber aus Sicht der KEG denkbar, dass zusätzliches Personal als sogenannte „Zweit- und Drittkraft“ in pädagogischen Einrichtungen tätig sein kann. Aber eben nur als zusätzliches Personal und nach sorgfältiger Prüfung der menschlichen und auch fachlichen Eignung. Hinsichtlich unterschiedlicher Projekte im Kindertagesbetreuungsbereich, wie beispielsweise aus dem Bereich Naturwissenschaft und Technik, kann es sogar sehr hilfreich und für Kinder auch bereichernd sein , wenn dies Menschen mit einem anderen Ausbildungshintergrund tun. Und das können dann durchaus auch Handwerker sein.
Die KEG fordert auch weiterhin verbesserte Rahmenbedingungen in Kitas und Schulen. Sie fordert die zügige Umsetzung eines besseren Betreuungsschlüssels, und zwar ausschließlich durch pädagogisches Fachpersonal, so wie es das Kita- Gesetz auch vorsieht. Die KEG fordert auch eine bessere Bezahlung für Erzieherinnen und Erzieher, insbesondere eine Angleichung an das Tarifniveau anderer Bundesländer. Geschieht dies nicht, wird der Fachkräftemangel in Berlin weiter ansteigen.
Berlin, den 5.1.2010
Der Landesvorstand der KEG Berlin-Brandenburg
Kita- Volksbegehren in Berlin ist zulässig! - „Licht am Ende des Tunnels“
Das Berliner Verfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 6.10.09 die Zulässigkeit des Volksbegehrens zur Änderung des Kita-Gesetzes und den damit verbundenen Rahmenbedingungen für zulässig erklärt. Damit hat der rot-rote Senat eine große Schlappe hinnehmen müssen und man darf nun gespannt sein, wie seitens des Berliner Senats mit diesem Urteil umgegangen wird.
Die KEG Berlin-Brandenburg begrüßt die Urteilsentscheidung des Verfassungsgerichtes und wird nicht nachlassen sich weiterhin für verbesserte Arbeits- und Rahmenbedingungen einzusetzen. Dazu gehört auch, dass das Kita-Gesetz geändert wird und die Personalausstattung sowie die Vor- und Nachbereitungszeiten für Erzieherinnen und Erzieher im Gesetz fest verankert werden.
Für den Landesverband Berlin-Brandenburg der KEG Deutschland
Jürgen Manderla /Regina Will
Rund 12.000 Pädagogen, Eltern und Kinder, darunter auch die KEG Berlin-Brandenburg, haben mit ihrem Protestzug zum Rotem Rathaus am 22. September 2009 auf die Situation in den Berliner Kindertagestätten aufmerksam gemacht.

Jede vollbeschäftigte Erzieherin benötigt zusätzlich mindestens 5 Stunden pro Woche für Vor- und Nachbereitung, Beobachtung und Dokumentation, Teamzeit, Elterngespräche und für die fachliche Qualifizierung. Deshalb fordert im "Kita-Bündnis" auch die KEG unter anderem mehr Zeit und Qualifizierung für Erzieher, also mehr pädagogisches Personal für die Berliner Kitas!


(Bilder vom Protestzug am 22.09.09)
Bildung muss sich bilden können - Das Berliner Modell der CDU Landesverband Berlin

Der Masterplan der Berliner CDU an dieser Stelle zur allgemeinen Information als PDF-Datei zum Download.
Bitte zum Runterladen auf diesen Link klicken.
Tarifkonflikt in der Region Ost noch nicht beendet!
Acht Monate nach dem Beschluss der Bundeskommission des Deutschen Caritasverbandes vom 18. Juni 2008 konnte bisher in der Region Ost keine Einigung im Tarifkonflikt erzielt werden – trotz mehrerer Verhandlungsrunden. Zur Region Ost gehören die (Erz-) Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz, Hamburg und Magdeburg mit den Bundesländern Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein (West) und Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das letzte Angebot der Dienstgeber (Erhöhung der Tabellenwerte um ca. 5,5% für den Westbereich und um ca.9% für den Ostbereich in drei Schritten bis 2010) wurde von der Mitarbeiterseite als zu niedrig abgelehnt. Mit hinzu kam, dass die beschlossenen rückwirkenden Erhöhungen (West ab 1.8.08, Ost ab 1.4.08) und Einmalzahlungen von der Dienstgeberseite ignoriert wurden. In jeder Sitzung wurde von der Dienstgeberseite der Beginn einer möglichen Vergütungserhöhung nach hinten verschoben, zuletzt auf den 1. April 2009, obwohl die Festlegung hierzu bereits durch die Bundeskommission erfolgt war. Auf einer Sitzung am 10. März hat der Vermittlungsausschuss unter dem Vorsitz der Mitarbeiterseite in geheimer Abstimmung ein unabweisbares Regelungsbedürfnis festgestellt. Dieses Regelungsbedürfnis ist u. a. insbesondere dann anzunehmen, wenn eine Regelung erforderlich ist, um eine gravierende, dauerhafte Abweichung zur Rechts- und Tarifentwicklung zu verhindern oder um den Erhalt und die Funktionsfähigkeit der Einrichtungen sicherzustellen. Die Regionalkommission Ost hat jetzt zwei Monate Zeit, einen Beschluss zur Festlegung der Vergütungshöhe zu treffen. Sollte innerhalb dieser Zeit keine Entscheidung zustande kommen, kann erneut der Vermittlungsausschuss angerufen werden. Dieser muss dann eine endgültige Entscheidung zur Festlegung der Vergütungshöhe treffen. Die KEG fordert die Bischöfe und den Vorstand des Deutschen Caritasverbandes auf, für die regelkonforme Umsetzung des Bundesbeschlusses vom 18. Juni 2008 zu sorgen. (Manfred Mahlstedt)
Weiterer Gehaltsvergleich bestätigt den Besoldungsrückstand im Land Berlin
Die aktuellen Besoldungstabellen für das Land Thüringen bestätigen den erheblichen Besoldungsrückstand bei den Grundgehältern der Beamtinnen und Beamten des Landes Berlin. Wieder hat der dbb berlin festgestellt, dass die Beamtinnen und Beamten in einem anderen Bundesland deutlich höhere Grundgehälter beziehen. So beträgt der aktuelle Gehaltsunterschied für eine Beamtin bzw. einem Beamten des mittleren Dienstes in der Besoldungsgruppe A 8 in Berlin 308,20 Euro im Verhältnis zum Grundgehalt der Beamten im Land Thüringen. Eine Studienrätin in Thüringen erhält in der Besoldungsgruppe A 13 einen Betrag von 389,36 Euro mehr an Grundgehalt als ihre Kollegin in Berlin. Der erhebliche Besoldungsrückstand bei den Grundgehältern und anderen Bestandteilen der Dienstbezüge sowie nach den Gehaltskürzungen seit 2003 ist für den dbb berlin nicht länger hinnehmbar. "Der dbb berlin verlangt vom Senat die Aufnahme von Verhandlungen über den Abbau des Besoldungsrückstandes. Die unbegründete Verweigerung dieser Verhandlungen durch den Regierenden Bürgermeister stößt beim dbb berlin auf absolutes Unverständnis", erklärte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, nach den aktuellen Auswertungen der Besoldungssituation in den anderen Bundesländern.
Am Samstag, den 14.März 2009 von 10 bis 16 Uhr veranstaltete unser Landesverband in der katholischen Akademie einen offenen Fach- und Fortbildungstag zum Thema: „ERFOLGREICH STARTEN - Chancen der frühkindlichen Bildung".

Den Einführungsvortrag zum Thema: „Erfolgreich starten! Chancen der frühkindlichen Bildung“ hielt Prof. Dr. Rainer Strätz vor über 100 Zuhörern, die sich mit lang anhaltenden Beifall für den ausgezeichneten Vortrag bedankten. (Download des Einführungsvortrages von Prof. Dr. Rainer Strätz als PDF-Datei). Nach der Mittagspause wurde in 4 Arbeitsgruppen gearbeitet - AG1:„Von der Kindertagesstätte zum Familienzentrum“, AG 2:„Anforderungen an die Erzieherausbildung“, AG 3:„Erfolgreiche Bildungsarbeit erfordert bessere Rahmenbedingungen“, AG 4:„Tagespflege - ein gleichwertiges Angebot“. Die AGs wurden von aktiven Berliner KEG-Mitgliedern sowie von den KEG-Frauen Kricheldorff (Schleswig-Holstein) und Stoppelkamp (Bayern) geleitet. An der abschließenden Podiumsdiskussion beteiligten sich ein Kita-Trägervertreter, ein Vertreter des KTK, die Sprecherin für Familien und Jugend der Berliner CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Prof. Dr. Strätz sowie Frau Kricheldorff vom Bundespräsidium der KEG Deutschlands. Moderiert wurde die Diskussionsrunde vom Bundesbeauftragten der KEG Deutschlands M. Mahlstedt.

Prof. Dr. R. Strätz während des Vortrages im Auditorium der Kath. Akademie

KEG-Landesvorsitzender J. Manderla dankt Dr. Strätz für den Vortrag und gratuliert ihm zu seiner Ernennung zum Professor

Arbeitsgruppen 2 und 3

Arbeitsgruppe 4


Bilder von der Abschluss-Podiumsdiskussion
Angleichung der Besoldung "Ost an West" wird auch in Berlin am 1.1.2010
vollzogen
Der dbb berlin tritt den aufgetretenen Irritationen bei den Berliner Lehrkräften entgegen und stellt klar, dass auch in Berlin ab 1. Januar 2010 die Anpassung der Besoldung "Ost an West" für alle Beamtinnen und Beamten der Besoldungsgruppen ab A 10 im Ostteil Berlins erfolgt. Die Anpassung "Ost an West" für die Besoldungsempfänger/innen ab der Besoldungsgruppe A 10 wurde bereits mit dem Gesetz über die Anpassung von Dienst- und Versorgungsbezügen in Bund und Ländern 2003/2004 sowie zur Änderung dienstrechtlicher Vorschriften (Bundesbesoldungs- und -versorgungsanpassungsgesetz 2003/2004 - BBVAnpG 2003/2004) am 10. September 2003 festgelegt.
Durch das bundeseinheitliche BBVAnpG wurde das Außerkrafttreten der 2. Besoldungs-Übergangsverordnung mit Ablauf des 31. Dezember 2009 von Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Damit entfällt die Rechtsgrundlage auch für die Beamtinnen und Beamten in den Besoldungsgruppen ab A 10 für die Ausnahmen von der Regelbesoldung "West". Auch die betroffenen beamteten Lehrkräfte in Berlin sind davon betroffen und erhalten ab 1. 1. 2010 "Westbezüge".
Verbeamtung von Lehrkräften unumgänglich!
Die Lehrerverbände (DPhVBB, VBE, KEG, VDR, VLW, LLBS) im Deutschen Beamtenbund Berlin haben sich bei ihrem Treffen am 23.02.2009 mit der neuen Politik des Senats im Lehrerbereich eingehend befasst. Es ist zu begrüßen, dass der Berliner Senat endlich erkannt hat, dass Lehrer eine Mangelware geworden sind; worauf wir, die Lehrerverbände, seit vielen Jahren hingewiesen haben. Leider wird die versprochene Erhöhung des Bruttogehalts um insgesamt € 1200,00 für angestellte Lehrkräfte als Anreiz in Berlin zu bleiben nicht genügen, da Lehrer auch dann netto in anderen Bundesländern immer noch mehr verdienen. Attraktiv für junge Lehrkräfte kann Berlin nur sein, wenn es wieder konsequent verbeamtet, denn der Wettbewerb der Bundesländer um ausgebildete Lehrkräfte hat erst begonnen. Attraktiv ist die Verbeamtung auch für Berlin, da sie wesentlich kostengünstiger ist und damit zusätzlich Mittel für die Investition in die Bildung zur Verfügung stehen. Die Lehrerverbände im Deutschen Beamtenbund Berlin fordern den Senat von Berlin daher auf, umgehend Lehrkräfte wieder zu verbeamten, um dem absehbaren Lehrermangel in Berlin entgegenzuwirken.
Berlin, 23.02.09
Deutscher Philologenverband, Landesverband Berlin/Brandenburg (DPhVBB)
Verband Bildung und Erziehung (VBE)
Katholische Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG)
Verband Deutscher Realschullehrer Berlin (VDR)
Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW)
Lehrerinnen und Lehrer an Berufsbildenden Schulen (LLBS)
Berliner Schulreform? - Ja, aber nur mit gleichzeitiger Reform der Rahmenbedingungen!
Eine Schulreform ist dringend notwendig! Die KEG fordert seit vielen Jahren eine „innere“ Schulreform. Zu viele Schüler sind nach 10 Jahren Schulbesuch nicht ausbildungsfähig und versuchen diesen Mangel dann mit 1 bis 2 Jahren berufsvorbereitendem Unterricht auszugleichen. Die für viele Schülerinnen und Schüler seit den 60er Jahren eingeführte gleichwertige (nicht gleichartige) Hauptschule mit ihren Fördermöglichkeiten hat man finanziell vernachlässigt und linke Politiker, aber auch die Öffentlichkeit haben die Hauptschule als „Restschule“ stigmatisiert. Nun soll das Berliner Schulwesen unter Führung des SPD-Senators „umgebaut“ werden. Die Mehrheit der Wähler wird die Abschaffung der Hauptschule begrüßen. Endlich wird der „sichtbare Makel“ beseitigt. Aber nicht die Hauptschule hat den Schüler zum schlechten Hauptschüler gemacht, sondern die Grundschule hätte wesentlich bessere Bedingungen benötigt, um die notwendigen Förderungen am einzelnen Schüler umsetzen zu können! Wenn die geplante Schulreform greift, wird das Kind ein Gymnasium besuchen oder eben die andere Schule, wie auch immer man sie nennen wird. Neue Mammutschulen lehnt die KEG ab, auch um eine Ballung von Problemschülern zu vermeiden! Aber nach wie vor wird dann ein Schüler mit einem Hauptschulabschluss, mit einem erweiterten Hauptschulabschluss oder mit dem mittleren Schulabschluss nach 10 Schulbesuchsjahren die allgemeinbildende Schule verlassen! Wenn das durchschnittliche Bildungsniveau insgesamt gesteigert werden soll (und nur darum geht es), dann vermisst die KEG gleichzeitig auch eine Reform der Rahmenbedingungen für guten und zeitgemäßen Unterricht. Wenn sich die schlechten Rahmenbedingungen (zu große Klassen, zu viele Unterrichtsstunden für die Lehrkräfte, überalterte Lehrkräfte, zu wenig reale Kompetenzen und zuviel Schreibtischarbeit der Schulleitungen, schlechte Bedingungen für eine zielgerichtete und regelmäßige pädagogischen Fortbildung, teils unzureichende Austattung usw.) nicht verändern, dann wird die dringend notwendige Leistungsverbesserung nicht erreicht werden und die angekündigte Schulreform als zweigliedriges Schulsystem ist eine Irreführung der Öffentlichkeit! Wie viel Euro mehr wird die Politik wirklich für die gesamte Schulreform bereitstellen wollen? Nicht nur einmalig, sondern ständig? Jürgen Manderla - Landesvorsitzender der KEG Berlin-Brandenburg
Berliner Kitabündnis fordert bessere Rahmenbedingungen - „Auf die Kleinen kommt es an – mehr Zeit für Bildung!“
Unter diesem Motto lud das Berliner Kitabündnis, dem sich auch die KEG Berlin-Brandenburg angeschlossen hat, zu einer Diskussionsveranstaltung am 12.12.2008 in das Schöneberger Rathaus ein. Ziel dieser Veranstaltung war es, mit den beiden Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien Frau Carola Bluhm (Die Linke) und Herrn Michael Müller (SPD) ins Gespräch zu kommen und die Forderungen nach besseren Rahmenbedingungen in den Berliner Kindertagesstätten zu verdeutlichen. Die Veranstaltung war gut besucht. Erzieher/innen, Leiter/innen, Trägervertreter und Eltern meldeten sich zu Wort, schilderten die derzeitige Situation und bekräftigten darin ihre Forderungen. Es wurde dabei sehr deutlich, dass sich die von Senat und Trägerorganisationen geschlossenen Qualitätsvereinbarungen zur Umsetzung einer guten und effektiven frühkindlichen Bildung nur realisieren lassen wenn auch die Rahmenbedingungen grundlegend verbessert werden. Dazu bedarf es einer Gesetzesänderung, zu der das Berliner Kitabündnis den Senat wiederholt aufgefordert hat.
Die Forderungen des Kitabündnisses konkret:
-Mindestens 5 Stunden pro Woche Vor-und Nachbereitungszeit für eine vollbeschäftigte Erzieherin.
-Freistellung der Leitungsperson ab 100 Plätzen. Und sofortige Rücknahme der Verschlechterung des Leitungsschlüssels von 2003 , welcher eine Freistellung erst ab 160 Kindern gewährt.
-Anspruch für alle Kinder auf einen Teilzeitplatz von 5 bis 7 Stunden täglicher Betreuungs- und Bildungszeit und Berücksichtigung individueller Lernzeiten der Kinder bei der Gutscheinvergabe durch die Jugendämter.
Beide Politiker sagten zu, sich in ihren Fraktionen für dieses Anliegen einsetzen zu wollen. Gleichwohl gebe man aber zu bedenken, dass dies in die Haushaltsberatungen mit aufgenommen werden müsse. Kein leichtes Unterfangen, weil es bei diesen Beratungen immer um das ganze Finanzierungspaket für alle Bereiche geht. Welcher Bereich dann zu Gunsten der frühkindlichen Bildung Mittel abgeben muss, das wird schwierig zu entscheiden sein. Zu kleinen ersten Umsetzungsschritten, wie z.B. der Vor- und Nachbereitungszeit würde es aber erst im Jahr 2010 kommen. Auch über eine Veränderung des Leitungsschlüssels wolle man nachdenken, „da müsse sich etwas bewegen“, so äußerten sich beide politischen Vertreter.
Immerhin - die Botschaft scheint angekommen zu sein. Die Politik will erste kleine Schritte umsetzen. Bleibt zu hoffen, dass dies bald geschieht. Abgeordnetenhaus und Senat müssen sofort die notwendigen Gesetzesänderungen in die Wege leiten, fordert das Berliner Kitabündnis. Berliner Kinder können nicht länger warten.
R.Will
Rückblick auf den Fachtag der KEG am 06.03.2010 "Früherkennung und Behandlung von Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern in Elternhaus, Kindertagesstätte und Schule" (Referentin und Leitung des Workshops Fr. Dr. med. Christel Kannegießer-Leitner - Praxis u.a. für entwicklungsauffällige Kinder, Rastatt)


Hier finden Sie den aktuellen Leitantrag 2008, der vom Bundesdelegiertentag in Ludwigshafen beschlossen wurde. Auf dem Bundesdelegiertentag vom 18.04.-20.04.2008 in Ludwigshafen wurde der Leitantrag auch von der Berliner Delegation (Bild) diskutiert und abschließend diesem Antrag, der die Grundpositionen und die zukünftigen Schwerpunktaufgaben der KEG benennt, zugestimmt.

Sprachstandserhebung schon bei den Vierjährigen? Der Berliner Senat hat entschieden: Das Schulgesetz wird an einigen Punkten geändert. So wird beispielsweise die Sprachstandserhebung nicht erst im letzten Jahr vor Schuleintritt sondern bereits bei den 4 jährigen Kindern durchgeführt. Diese Absicht ist zu begrüßen, denn Sprache ist eine Schlüsselfunktion kindlichen Lernens. Es ist wichtig, die Sprachförderung nicht erst unmittelbar vor Schuleintritt einzusetzen. Sprachförderung beginnt früher – viel früher; nämlich bereits dann wenn das Kind zu sprechen beginnt. Mit der Entscheidung, den für den Schuleintritt sehr wichtigen Sprachstandstest nunmehr bei den Vierjährigen durchzuführen, um ggf. eine längerfristige gezielte Sprachfördermaßnahme durchführen zu können, liegt nach Meinung der KEG der Senat richtig. Aber – wie so oft – steckt der Teufel im Detail. Leider sagt die Gesetzesänderung nur aus, dass der Sprachtest in Einrichtungen der Jugendhilfe durchzuführen ist und legt nicht fest, durch wen. Lehrer/innen oder Erzieher/innen? Es ist auch keine Aussage darüber getroffen worden, inwieweit es dafür personellen Ausgleich gibt. Kinder mit Förderbedarf müssen – sofern sie noch keine vorschulische Einrichtung besuchen – an einem verpflichtenden Sprachförderprogramm in einer Einrichtung der Jugendhilfe teilnehmen. Wer dies wo und mit welchem (Fach)personal durchführt, darüber gibt es leider keine verbindlichen Aussagen. Die KEG Berlin-Brandenburg bleibt an diesem so wichtigen Thema dran. Wir werden uns informieren und uns mit unserer Position zu Wort melden.
"Kita-Aktionstag" des Berliner Kitabündnisses am 26. Juni 2008: Unser Landesverband unterstützt die Ziele und Forderungen des Berliner Kitabündnisses und ist dem Bündnis beigetreten! weitere Informationen: Auf die Kleinen kommt es an! Berliner Kitabündnis - mehr Zeit für Bildung!
Besoldungspolitische Initiative 2008: Die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfänger/innen des Landes Berlin sind seit 2003/2004 von der Einkommens- und Besoldungsentwicklung beim Bund, den Bundesländern und den Kommunen abgekoppelt. Die durch die Föderalismusreform I dem Land Berlin ab 1. September 2006 übertragene Kompetenz für das Besoldungsrecht wurde nicht genutzt, um die Besoldung entsprechend den allgemeinen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnissen anzupassen. Der eingetretene Einkommensrückstand ist inzwischen sehr hoch. Nach der aktuellen Entwicklung nach dem Tarifabschluss für den Bund und die Kommunen und den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in den anderen Bundesländern wird der Einkommensrückstand in Berlin einen Stand erreichen, der nicht hinnehmbar ist. Der dbb – beamtenbund und tarifunion – berlin hält daher die folgenden Verbesserungen für dringend notwendig:
1. Anwärterbezüge: Die seit 1. August 2004 unverändert gebliebenen Anwärterbezüge sind mindestens auf 55 vom Hundert der Bezüge des Eingangsamtes zu erhöhen.
2. Anwärtersonderzuschläge: Die Zahlung von Anwärtersonderzuschlägen ist wieder zu ermöglichen, um insbesondere qualifizierte und leistungsbereite junge Menschen für ein Lehramt im Beamtenverhältnis in Berlin zu gewinnen.
3. Ostangleichung: Die vorgesehene Ostangleichung der Dienstbezüge für die Beamtinnen und Beamten ab Besoldungsgruppe A 10 zum 1. Januar 2010 ist auf den 1. Juli 2008 vorzuziehen.
4. Abschaffung des einfachen Dienstes: Die Ämter in den Besoldungsgruppen ab A 2 sind abzuschaffen. Die vorhandenen Beamtinnen und Beamten sind in den mittleren Dienst – zum Bespiel den Justizwachtmeisterdienst – ab Besoldungsgruppe A 6 zu übernehmen.
5. Erhalt der Obergrenzen für Beförderungsämter: Die im Jahre 2007 gemeinsam mit der Finanzverwaltung festgelegte Anzahl für die Beförderungsämter ist festzuschreiben. Die bisherige Bewertung und Zuordnung der Funktionen für Gerichts- und Bewährungshelfer/innen in die Besoldungsordnung müssen erhalten bleiben.
6. Nachholung der entgangenen Einmalzahlungen: Die seit 2005 vom Bund und den Ländern gewährten jährlichen Einmalzahlungen in Höhe von 300 Euro sind nachträglich auszubringen.
7. Lineare Besoldungsanpassungen: Die in den anderen Bundesländern und beim Bund vorgenommenen linearen Besoldungsanpassungen sind rückwirkend auch in Berlin zum 1. Januar 2008 in Höhe von 2,9 Prozent vorzunehmen.
8. Jährliche Sonderzahlung: Die derzeitige jährliche Sonderzahlung in Höhe von 640 Euro ist in einem ersten Schritt auf 30 Prozent des Monatsbezugs zu erhöhen und als allgemein gewährter Bezügebestandteil – wie beim Bund – in die Grundgehaltstabelle einzubauen. Dabei wird für die Beamtinnen und Beamten bis zur Besoldungsgruppe A 8 entsprechend des Bundessonderzahlungsgesetzes der Zahlungsbetrag um 100 Euro erhöht.
9. Übernahme der neuen Grundgehaltstabelle für die Beamtinnen und Beamten des Bundes: Die durch das vorgesehene Dienstrechtsneuordnungsgesetz – DNeuG – auch für die Berliner Bundesbeamtinnen und –beamten vorgesehene Neugestaltung der Grundgehaltstabelle mit der unbürokratischen betragsmäßigen Überleitung in das neue Besoldungsniveau ist für das Land Berlin zu übernehmen.
10. Familienzuschlag: Der Familienzuschlag für dritte und weitere Kinder ist um jeweils 50 Euro zur Berücksichtigung der Situation kinderreicher Beamtenfamilien nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu erhöhen.
11. Eheähnliche Lebensgemeinschaften: Die Beamtinnen und Beamten in eingetragenen Lebenspartnerschaften sind entsprechend der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes bei der Gewährung des Familienzuschlages zu berücksichtigen.
12. Leistungszulagen und Leistungsprämien: Durch einen Nachtragshaushaltsplan 2008 sind Haushaltsmittel zur Gewährung von Leistungszulagen und Leistungsprämien für die Beamtinnen und Beamten vorzusehen.
Bernd Uwe Althaus neuer Bundesvorsitzender der KEG - Auf dem Bundesdelegiertentag der Katholischen Erziehergemeinschaft Deutsch-lands (KEG ) am 18. April 2008 in Ludwigshafen ist Dr. Bernd Uwe Althaus mit 97 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Bundesvorsitzenden gewählt worden. Zu seinen Stellvertretern wurden Fritz Döring, Franz-Josef Fischer, Gerlinde Kohl und Sabine Kricheldorff bestimmt. Manfred Mahlstedt bleibt Bundesbeauftragter der KEG in Berlin. Althaus war Mathematik- und Physiklehrer, leitete eine Regelschule in Thüringen und ist jetzt Direktor des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (THILLM) in Bad Berka. Als Hauptanliegen bezeichnete der neue Bundesvorsitzende, die christlich begründeten Wertvorstellungen im gesamten Erziehungs- und Bildungswesen der Bundesrepublik präsent zu halten. „Die Familien und alle Institutionen - Kindertageseinrichtungen, Schulen, Hochschulen und berufliche Ausbildungsstätten - müssen an dieser Entwicklung beteiligt sein", sagte er. Mit anderen Mitgliedsgewerkschaften des dbb werde die KEG sich für eine effiziente Interessenvertretung des pädagogischen Personals einsetzen, so Althaus.